{"id":3743,"date":"2018-10-23T12:35:31","date_gmt":"2018-10-23T10:35:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fsv-stadeln.de\/?p=3743"},"modified":"2018-10-24T10:54:29","modified_gmt":"2018-10-24T08:54:29","slug":"robert-frank-im-portrait-vom-jugendspieler-ueber-den-fan-hin-zum-manager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fsv-stadeln.de\/?p=3743","title":{"rendered":"Robert Frank im Portr\u00e4t: Vom Jugendspieler \u00fcber den Fan hin zum Manager"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine echte Ikone des FSV Stadeln wurde am vergangenen Sonntag f\u00fcr 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Die Rede ist von Robert Frank, der sich in den vergangenen Jahren nicht nur einen Namen in Stadeln, sondern im gesamten mittelfr\u00e4nkischen Amateurfu\u00dfball gemacht hat. Vielen ist er ein Begriff, Viele m\u00f6gen ihn, Vielen bleibt er in Erinnerung. Doch die Wenigsten kennen Robby wirklich.<\/strong><\/p>\n<p>Als seine zweite Heimat beschreibt Robert Frank den FSV, viermal pro Woche sei er mindestens auf dem Sportplatz. \u201eDie meiste Zeit meines Lebens widme ich dem FSV Stadeln\u201c, sagt Robby, der heute als Manager und Scout in Personalunion fungiert. Diese mittlerweile unzertrennbare Verbindung zwischen Robby und seinem Verein begann vor \u00fcber 25 Jahren. Der damals Neunj\u00e4hrige ging mit seinen Freunden zum FSV. Von der E- bis zur C-Jugend schn\u00fcrte er gar die Fu\u00dfballschuhe f\u00fcr den FSV und lief im Stadelner Dress auf. \u201eSchnell war ich nicht wirklich, am Ball konnte ich was, im Zweikampf war es eher durchwachsen\u201c, beschreibt Robby seine fu\u00dfballerischen F\u00e4higkeiten. \u201eF\u00fcr drei Tore hat\u00b4s gelangt\u201c, kennt der 35-J\u00e4hrige die Statistik. Danach musste er seine noch junge Karriere auf dem Platz aufgrund seiner Gr\u00f6\u00dfe allerdings beenden. Heute misst der geb\u00fcrtige Stadelner 1,36 Meter.<\/p>\n<p>Seiner Begeisterung f\u00fcr den FSV tat das keinen Abbruch. \u201eIch war auch weiterhin immer auf dem Sportplatz, durfte bei allen Jugendmannschaften noch mit trainieren und wurde ein treuer Fan.\u201c Seinem Nachbar, der in der A-Jugend spielte, schaute er regelm\u00e4\u00dfig zu. \u201eIch habe jedes, wirklich jedes Spiel gesehen\u201c, erinnert er sich. Aus seinem Fan-Dasein wurde mehr. \u201eSpieler wie Tobias W\u00f6lfel, Manuel Vigas oder Dominik P\u00f6llmann sind zur 1. Mannschaft aufger\u00fcckt &#8211; und ich bin eben mit.\u201c Nunmehr war Robby nicht mehr \u201enur\u201c Fan, sondern wurde &#8211; wie er es nennt &#8211; quasi Vermittler und Betreuer. \u201eIch habe Leute angesprochen &#8211; auch beim Weggehen &#8211; und habe sozusagen Werbung f\u00fcr den FSV gemacht. So hat eigentlich alles angefangen\u201c, schildert er seine Anf\u00e4nge als Scout. Die Zusammenarbeit mit Thomas \u201eTek\u201c Reiser, damaliger Trainer der 1. Mannschaft, sei gr\u00f6\u00dfer geworden. \u201eIrgendwann hat auch Rudi Hirschmann das alles abgesegnet. Von da an war ich richtig im Team involviert\u201c, freut er sich noch heute.<\/p>\n<p>Er sei nicht \u201eauf\u00b4s Maul gefallen\u201c, k\u00f6nne Leute \u00fcberzeugen und sei vor allem eines: emotional. So emotional, dass er bei einer Niederlage bis Dienstag schlechte Laune habe, bei einem Sieg gehe das Grinsen \u00fcber das ganze Gesicht. \u201eDas hat mir eigentlich immer sehr geholfen.\u201c Einen gro\u00dfen Anteil daran h\u00e4tten auch seine Eltern, er sei trotz seiner K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe selbstbewusst erzogen worden, habe bewusst immer \u201enormale\u201c Schulen besucht und wollte aus seiner Kleinw\u00fcchsigkeit nie ein gr\u00f6\u00dferes Thema machen als sie f\u00fcr ihn ist. Dennoch: \u201eKlar habe ich auch Mobbing erfahren. Aber ich hatte immer gute Freunde\u201c, erz\u00e4hlt Robby. Das Sch\u00f6ne in Stadeln sei auch, dass ihn keiner schr\u00e4g angucke. Woanders k\u00e4me das durchaus vor.<\/p>\n<p>So selbstbewusst Robert Frank durchs Leben geht, so schwer sei seine Zeit vor und w\u00e4hrend seiner Ausbildung gewesen. Eine Absage nach der anderen habe er bekommen. Also machte er seine Ausbildung als B\u00fcrokaufmann im Berufsbildungswerk f\u00fcr K\u00f6rperbehinderte. \u201eIch wollte dort hinschmei\u00dfen, denn ich habe mich eigentlich nicht als eingeschr\u00e4nkt oder behindert gesehen. Das war nicht leicht f\u00fcr mich\u201c, blickt er zur\u00fcck. Ein Angebot von Hermann und Michi Lang &#8211; heute beide im Vorstand des FSV &#8211; habe die damalige Situation ver\u00e4ndert. \u201eSie haben mir angeboten, meine Ausbildung bei ihnen in der Firma fertig zu machen. Wie dankbar ich den beiden bin, kann ich eigentlich nicht beschreiben\u201c, sagt Robby heute. \u201eFu\u00dfball verbindet, dem ganzen Verein verdanke ich sehr, sehr viel.\u201c<\/p>\n<p>25 ereignisreiche Jahre, in denen sich auch der Verein ver\u00e4ndert hat, liegen also hinter ihm. Die Infrastruktur des Vereins sei \u201ef\u00fcr die Zukunft mittlerweile sehr gut aufgestellt. Es tut sich einiges\u201c. Vor allem sei es aber der kontinuierliche Aufstieg von der Kreisklasse \u00fcber die Kreisliga bis in die Bezirksliga, der ihm neben dem Aufstieg in die Landesliga besonders in Erinnerung bleibt. \u201eDer Moment des Abpfiffs im Relegationsspiel gegen S\u00fcd war der Wahnsinn. Die Landesliga war immer mein Wunsch\u201c, schwelgt Robby in Erinnerungen. Er sei gl\u00fccklich \u00fcber das Vertrauen, beim FSV mithelfen zu d\u00fcrfen und den Verein erfolgreich zu gestalten.<\/p>\n<p>Beim Blick in die Zukunft zeigt sich Robert Frank dennoch bedeckt. Sicher sei zumindest, dass er dem Verein immer treu sein werde. \u201eIn welcher Art und Weise wird man sehen. Die alte Generation, mit der ich quasi den Weg gegangen bin, h\u00f6rt nach und nach auf. Das ist normal, aber nat\u00fcrlich schade. Man hat gemeinsam so viel erlebt, nun kommen Neue nach\u201c, beschreibt er die Entwicklung innerhalb seines FSV.<\/p>\n<p>Neben Robert Frank k\u00f6nnen auch etliche weitere Mitglieder auf eine langj\u00e4hrige FSV-Mitgliedschaft zur\u00fcckblicken. Unser 1. Vorstand Hermann Lang und Ehrenpr\u00e4sident Rudi Hirschmann ehrten alle Jubilare, die seit 25, 40, 50, oder 60 Jahren &#8211; und somit teilweise seit der Gr\u00fcndung im Jahr 1958 &#8211; im Verein sind. Auch der F\u00fcrther Oberb\u00fcrgermeister Dr. Thomas Jung und Vertreter des BFV zollten den Mitgliedern mit kurzen Reden ihren Respekt.<\/p>\n<p>Der gesamte Verein m\u00f6chte sich von Herzen bei allen Jubilaren f\u00fcr die Treue und Hingabe zum FSV Stadeln bedanken!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine echte Ikone des FSV Stadeln wurde am vergangenen Sonntag f\u00fcr 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Die Rede ist von Robert Frank, der sich in den vergangenen Jahren nicht nur einen Namen in Stadeln, sondern im gesamten mittelfr\u00e4nkischen Amateurfu\u00dfball gemacht hat. Vielen ist er ein Begriff, Viele m\u00f6gen ihn, Vielen bleibt er in Erinnerung. Doch die Wenigsten kennen Robby wirklich. 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